Registrierung für Jabber ist nun auf jabber.hoth.one. :-) Das nun als letzter Nachtrag für die Jabber Sachen und dem Webcast davor. Habe außerdem auf hoth.one einige Verbesserungen gemacht und hier auf der Seite werden die Video-Links nun angezeigt. So kann jeder (auch die Firefox Benutzer) die Webcasts ansehen.


Ein kleiner Nachtrag zum Webcast Kurzbeitrag wegen des Gruppenchats bzw. XMPP/Jabber. Falls ihr keine Lust habt einen richtigen Client zu installieren (so wie früher bei ICQ), gibt es auch diverse WebClients, die nur eine Oberfläche zur Verfügung stellen. Alles andere ist eben dezentralisiert durch Jabber/das Protokoll. Zum einen wäre hier ConverseJS oder eine etwas mächtigere Lösung Jappix. Bei beiden, muss man natürlich über einen dezentralen Jabber-Account (beispielsweise auf hoth.one) verfügen. Registrieren könnt ihr euch über jabber.hoth.one.


Jekyll Skripte

07.07.2016 12:14 | keine Kommentare

In den vergangenen zwei Tagen habe ich ein wenig am Veröffentlichungsprozess von neuen Einträgen gearbeitet und zusätzlich diese "Kurzbeiträge" eingeführt. Sehr spannende Sache. Neben ein paar Zeilen Python habe ich zusätzlich auch noch einiges über Jekyll gelernt. Mein Deploy-Script zum eigentlichen Hochladen auf den Server habe ich bereits mal gezeigt, deshalb hier nur das Skript zum Verfassen der neuen Einträge sowie ein paar nützliche Aliase.

export JEKYLL_ROOT_DIR=myDir/varakh.de
alias jekyll-post='jekyll-post -D $JEKYLL_ROOT_DIR/_posts -w'
alias jekyll-post-short='jekyll-post -D $JEKYLL_ROOT_DIR/_posts -w -s'
alias jekyll-preview='chromium http://127.0.0.1:4000 && cd $JEKYLL_ROOT_DIR && jekyll s'

In einem Kurzbeitrag gibt es auch ein kleines Webcast, auch wenn sich die Optionen leicht geändert haben. Ich veröffentliche nun also einfach mit den folgenden Zeilen:

jekyll-post(-short)
Eintrag schreiben
jekyll-preview
jekyll-deploy

Kürzer geht es wohl nicht mehr. Anbei das Python Script.

#!/usr/bin/env python

"""
jekyll-post - this is a simple script that will create and initialize a new
Jekyll post file. The default is a markdown file (.md) and the yaml options
listed below will be part of the initialization.

jekyll-post [-w] [-d date] [-D dir] [-o] [-h headline]

-h      the headline of the post wrapped in es, e.g. "post headline here"
-D      the directory (relative or absolute) that the file should be written to.
-d      the default date is today's date or this option can be used to specify
        a date. The date must be specified in the format YYYY-MM-DD.
-n      the name for the post file instead of using the automatically generated one.
-t      the tags that should be added to the yaml portion of the file separated
        by spaces and the whole thing wrapped in es.
-w      this optional flag will signal the file to be opened for writing in vi.
-s      short (set short true [automated title = id will be generated])

yaml options
---
title: headline
tags:
-
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Heute beim Stammtisch kam es wieder auf. Irgendein Gruppenchat ohne Facebook. :-). Ich biete einen XMPP/Jabber Server auf hoth.one an, den jeder benutzen kann. Damit könnt ihr mit jedem anderen Jabber-Server (alles dezentral, wie schonmal beschrieben) kommunizieren. Nicht so wie bei FB, wo alles auf deren Server liegt. Mit neko.im würde alles genau gleich gehen, es ist also egal, bei welchem Jabber-Server ihr euch registrieren würdet.


Ich bin medienscheu. Ich schreibe nicht bei Facebook, achte darauf, wo ich mir einen Account anlege, aber hin und wieder möchte ich mich doch beteiligen, auch wenn es nur der eine Mensch ist, der durch Zufall auf meinen Blog stößt. Woran liegt das? Bin ich zu sehr Datenschutz orientiert? Ist Socialmedia zu aufdringlich?

Während der vergangenen Tage habe ich mir wegen des #brexit diese Frage gestellt habe. In dieser Zeit habe ich vermehrt Medien durchforscht, mir angesehen, was andere denken, wie Briten reagieren, was Journalisten schreiben. Dabei ist mir eines aufgefallen: Ich glaube, ich mag Einzeiler. Und das im völligen Gegensatz zu dem, was ich hier wieder präsentiere: einen längeren Blogeintrag. twitter bietet solche Einzeiler. Ganz unkompliziert irgendetwas anonym schreiben. Aber will ich das? Einen Vorteil hätte es: das Geschwafel würde aufhören. :-) Einfach so mit 140 Zeichen und ein paar wilden Schlagwörtern, aber eben doch mit einem Account, der wahrscheinlich nie ganz weg sein wird, obwohl man ihn löscht.

Vor ungefähr vier Jahren habe ich mir einen Twitteraccount angelegt und diesen aber nur benutzt, um Werbung für meinen Blog zu machen und um größeren Zeitungen zu folgen. Im Prinzip ein Newsfeed mit Werbung. Es haben mir sogar ein paar Leute gefollowed, aber kurz darauf habe ich dann beschlossen, dass das eine eher sinnlose Aktion ist und ihn wieder gelöscht. Mit dem Brexit fand ich es aber wieder sehr interessant zu sehen, was andere spontan und ohne großes Nachdenken schreiben, einfach aus dem heraus, was so eine politische Wende mit sich bringt. Das ist bei Twitter möglich, bei Blogs meist nicht, man liest sich den Text im Endeffekt doch noch einmal durch und korrigiert Passagen, die einem nicht passen. Mit viel Spontanität hat ein Blog also nicht zu tun. Zumindest bei mir nicht. Dieses direkte Kommentieren fehlt auch bzw. es

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Brrrrrrrrexit

27.06.2016 10:03 | keine Kommentare

Sich politisch in Blogs zu äußern geht meistens nach hinten los. Genauso wie die vielen Menschen, die versuchen ihre politischen und populistischen Überzeugungen in den Kommentaren bei der Zeit, dem Spiegel oder anderen Onlinezeitungen auf Facebook preiszugeben. Ich empfinde es als unangebracht etwas derartiges für die Ewigkeit in einem sozialen Netzwerk zu schreiben und tue dies auch nicht. Die Versuchung ist aber immer groß. Letztendlich reicht dieser kleine Blog auch und trotz Crawling könnte ich zumindest selbstbestimmt alles offline nehmen. Aber wieso tue ich das nicht? Muss jemand dieser Flut an Wahnsinn nicht Einhalt gebieten? Vielleicht bin auch ich schon - Achtung Unwort - politikverdrossen, habe resigniert aufgrund genau dieser hoffnungslosen Fälle, die man in jedem Kommentarbereich heutzutage sieht. Interessant sind sie aber dennoch. Diese Kommentare, die wie Unfälle sind. Hingucken moralisch unvertretbar, aber dennoch tut man es. Wozu? Bei manchen sicherlich auch als Meinungspräger ... leider. Von großen. Ich empfinde die Kommentare teilweise als repräsentativ für eine bestimmte Personengruppen und das ist so traurig. Da kommt die Faust mit der geballten Wahrheit, wie die Leute denken. :-/

Meist mit bedrückendem Gefühl wühle ich mich dann durch den Kommentarbereich und das immer mit der greifbaren Versuchung selbst zu intevenieren. Ein gutes Beispiel, das mir den endgültigen Impuls gegeben hat, doch etwas dazu zu schreiben, ist ein stern.de Artikel, den ich auf Facebook fand und den ein "Facebook Freund" kommentierte. Nach dem Brexit gibt es nun eine Welle aus Empörung und Anschuldigungen, wie man denn so wählen kann und das man doch gefälligst vorher nachdenken soll, bevor man das Kreuz setzt. Autsch! Das tut so weh, wenn beim Kommentarschreibling die Reichsflagge als Profilbild wedelt. Dann weiß man auch direkt, wo man hier ist. "Wir sollten auch raus, dann leben wir nur von lokalen Angeboten und alles ist gut". Genau! Funktioniert

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Hmmm

29.04.2016 12:00 | keine Kommentare

Und da bin ich wieder. Wie gut, dass Blogeinträge immer nur 6 Monate benötigen. :-) Irgendwie ist es in letzter Zeit aber auch stressig und statt was zu schreiben, entspanne ich lieber. Am meisten mit Musik. Bei meinem Musikgeschmack habe ich auch einen Wandel oder vielleicht doch nur eine Erweiterung des Horizonts durchlaufen im letzten Jahr. Wo ich früher wirklich sehr viel in Schubladen gedacht und leider auch gehört habe, bin ich da weitaus toleranter geworden. Listen to what you like. Das ist natürlich schon immer Motto, aber vielleicht noch freier als früher. Es war früher auch keine Absicht, aber irgendwie mochte ich manche Musikstile kategorisch nicht und habe diese dann innerlich so abgelehnt und nie mehr angefasst. Und genau das hat sich geändert. Stilistisch bin ich natürlich immer noch sehr an rocklastigen Interpreten, aber eben weitaus breiter gefächert. Stoner mit diesem "Wüstensound" und progressivlastiger Rock haben es mir in letzter Zeit sehr angetan. Mit dem Alter wird der mögliche Pool an coolen Neuentdeckungen von Alben auch irgenwie viel größer, dass einem die Zeit fehlt alles zu hören, was man will.

Obwohl ich mein Arbeitspensum erheblich reduziert habe, bin ich trotzdem ordentlich ausgelastet. Manchmal vermisse ich die Zeit, wo man einfach nur nichts tun konnte ohne schlechtes Gewissen. :-) Ich habe aber auch festgestellt, dass mir dieser Lebensstil mit dem "rumgammeln" mittlerweile so nervt, dass ich versuche mich auch künstlich zu beschäftigen, mir irgendwas suche, denn es gibt halt doch immer etwas zu tun. Mehr Aktivität eben! :-) Mehr Aktivität heißt aber auch mehr Uni. Da ich, wenn ich ehrlich zu mir bin, durch mein früheres Arbeitspensum eigentlich Vollzeit gearbeitet habe, hat sich die Studienzeit doch verlängert. Das bereue ich überhaupt nicht, aber ärgern tut es mich manchmal schon, wenn ich sehe, dass Kumpels nun gerade begonnen haben

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Modernes Design

12.11.2015 22:03 | keine Kommentare

Nachdem ich nun schon auf den Jekyll-Seitengenerator umgestellt habe, bin ich heute auch noch auf der Suche gewesen ein neues Theme zu kreieren. Designtechnisch bin ich auch nicht so fit, dass ich da etwas cooles zusammengestellt bekomme und deshalb nutze ich sehr gerne vorgefertigte Themes. Die Wahl fiel dabei auf das carte-noire-Jekylltheme. Finde es immer noch schlicht genug für mich, aber doch ansprechender als die vorher benutzten fast schon als Blankoseiten zu bezeichnende Themes. :-) Das Einrichten ging eigentlich auch flott, auch wenn ich dann natürlich noch weiter rumgespielt habe:

  • Tag-Generator für die Tag-Seiten
  • Kommentare auf die neuen URLs, denn diese habe nun Jahr/Monat/Tag/Titel als Slug
  • Aufräumen
  • Deploy Skript schreiben

Das mit dem Deploy ist nun echt super. Ich führe deploy.sh aus und alles wird auf den Server geschoben. Lokal kann ich mir alles per jekyll serve ansehen. Danach einfach ein git push und alles ist perfekt synchronisiert. Ich liebe das. Außerdem bin ich ja schon lange Fan von Markdown als Syntaxsprache, um einfache Sachen wie kursiv, fett usw. zu realisieren, d.h. ich erstelle lokal eine blogpost.markdown, füge meinen Inhalt hinzu, führe das deploy-Skript aus und schiebe danach alles in mein Git Repo. Perfekt! :-)

Hier mal das einfache Skript.

#!/bin/sh
sitename="varakh.de"
remotepath="/srv/http/..."
sshuser="..."
sshhost="..."

echo "Deploying $sitename ...";
echo "Building it first with jekyll ...";
jekyll build
echo "Build finished.";
echo "Rsync _site to $remotepath ...";
rsync -avr --rsh='ssh -p22' --delete-after --delete-excluded _site/ $sshuser@$sshhost:$remotepath
echo "Rsync finished.";
echo "Deploy finished."

Es gibt sogar einen Draftmode. Statt jekyll serve mache ich dann jekyll serve --draft und kann mir alle .md Dateien, die ich im _drafts Ordner habe lokal ansehen. Danach gemütlich verschieben.

Das neue Design sieht auch viel professioneller aus und benutzt endlich mal wirklich moderne Technik. Ist alles einfacher geworden und mir macht es auch wieder Spaß!

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Come stai

10.11.2015 22:03 | keine Kommentare

Ciao :-),

stavate bene? Avete fatto qualcosa di bello il fine settimana? Chissà studiate?

Nein? Ich aber schon! :-) Und zwar Italienisch. Als Studium Fundamentale belege ich den A2 Kurs aktuell, nachdem ich im Bachelor schon den A1 Kurs erfolgreich absolviert habe. Zugegeben, das war nicht sonderlich schwierig, immerhin hatte ich Italienisch schon in der Schule, aber es war einfach so gut wie alles weg. Theoretisch hätte ich im Master nun auch die Möglichkeit gehabt Französisch A1 zu wählen. Käme ich mir aber blöd bei vor. Wieder etwas, was ich hatte, aber mich nie genug mit beschäftigt habe. Die Faulheit in der Schule war echt grenzenlos.

Auf jeden Fall macht Italienisch Spaß. Es ist eine Abwechslung zu dem, was ich sonst noch höre an Vorlesungen, Übungen und Seminaren. Sehr erfrischend. Leider ist es auch definitiv anstrengender als der A1 Kurs. Ist ja klar, aber langsam merkt man das. Alte Sachen müssen 100% sitzen, damit man neue Formen etc. versteht. Ich bleibe auch dran, war bisher doch recht fleißig. Alles sogar 2x wöchentlich. Und Hausaufgaben gibt es auch! Morgen muss ich die auch wieder erledigen. Doch relativ viel, wenn man bedenkt, dass nur ein Tag dazwischen ist und es bei mir durch StuFu eh unbenotet sein wird. Zusätzlich der Job. Was man nicht alles tut!

A domani?! ;-)


Jekyll und Batman

08.11.2015 17:01 | keine Kommentare

Und da bin ich mal wieder. Zwischen all den tausend Verpflichtungen schaffe ich es kaum hier etwas neues zu schreiben. Ich spiele lieber mit der Technik rum statt mich um den Inhalt der Seite zu kümmern. :-) Neben der Arbeit und den vielen Stunden an der Uni kümmer ich mich ja auch noch um meinen Server und den kleinen Homeserver hier zuhause. Da fällt natürlich immer was an, auch wenn ich es einfach lieber mache als Sachen zu schreiben. :-)

Immerhin habe ich es geschafft, diesen Eintrag hier zu verfassen. Klar, keine große Kunst, lang wird er nicht, aber dennoch. Ich hatte neulich ja Geburtstag. Wieder ein Jahr älter. Die Zeit verfliegt schon, vor allem die letzten Monate mit der Arbeit und vielen Dingen, die ich einfach machen muss. Aber ich genieße alles nachwievor und hoffe, dass ihr von der Arbeit, die ich gerade mache, auch dann mal was seht, wenn das Projekt ungefähr im Januar soweit ist und wir an die Öffentlichkeit gehen. :-) Bin ich sehr gespannt drauf. Das niemandem erzählen zu dürfen ist wirklich die Hölle! :-/

Ich habe mal wieder meine Blog-Software ersetzt. Irgendwie war die Einrichtung von Yellow und die Pflege blöd. Außerdem habe ich gerade eine leichte Abneigung gegen PHP. Auch wenn ich von Ruby nichts gutes gehört habe, so ist Jekyll super schnell einzurichten. Die alten Posts waren sehr flott integriert und es kann alles das, was vorher auch ging.

Wenn ich denn dann mal Zeit habe und nicht an der Technik rumfrickel, dann gucke ich gerade endlich die vierte Season von Homeland. Bisher geht es, aber viele Serien brauchen ja meist ein bis zwei Folgen, damit sie wieder Fahrt aufnehmen. Früher fand ich Homeland total spannend. Von Gotham hingegen bin ich ein wenig enttäuscht. Ich habe ja keine Ahnung von allen möglichen

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